BMBF-Programm KMU-innovativ: Medizintechnik -
Pressemitteilung 089/2011 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
20.06.2011
Bund stärkt Forschung in kleinen Medizintechnik-Firmen
Kleine und mittlere Unternehmen der Medizintechnikbranche sollen einen besseren Zugang zur Forschungsförderung erhalten. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Helge Braun gab heute bei der Zukunftskonferenz Medizintechnik in Berlin bekannt, dass jährlich 10 Millionen Euro für die neue Fördermaßnahme "KMU-innovativ - Medizintechnik" bereitgestellt werden. Diese Maßnahme ist Teil des erfolgreichen Förderkonzepts "KMU-innovativ", das bereits seit 2007 Forschungsaktivitäten in kleineren Unternehmen unterstützt. "Wir wollen Innovationsprozesse beschleunigen, die Medizintechnik-Industrie stärken und die Patientenversorgung verbessern", sagte Braun.
In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen die Vorreiter des technologischen Fortschritts. Die damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken sind für sie allerdings häufig schwer zu schultern. Mit "KMU-innovativ" vereinfacht das BMBF die Beantragung und Bewilligung von Fördermitteln für diese Unternehmen. Bisher werden innovative Unternehmen in sieben wichtigen Zukunftsbereichen vom BMBF gefördert (Zivile Sicherheit, Biotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Nanotechnologie, Optische Technologien, Produktions-technologie, Ressourcen- und Energieeffizienz). Mit "KMU-innovativ Medizintechnik" erweitert das BMBF seine Förderung um einen achten Zukunftsbereich.
Mehr Informationen zu Verfahren, Förderungskriterien, Anwendungsbereichen etc.:
29.06.2011: Bekanntmachung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von Förderrichtlinien zum Programm "KMU-innovativ: Medizintechnik"
KMU-innovativ: Medizintechnik des BMBF
Leitfaden für Antragsteller (PDF des BMBF)